Bundeskanzler besucht „Junges-Wohnen-Projekt“

Gemeinsam mit Bürgermeister Matthias Stadler und dem Direktor der St. Pöltner Wohnungsgenossenschaft, Wilhelm Gelb, informierte sich Bundeskanzler Werner Faymann in St. Pölten über ein Wohnbauprojekt, das speziell auf junge Menschen ausgerichtet ist.
Josef Vorlaufer © Josef Vorlaufer
Melanie Marouschek und Thomas Punz freuen sich schon auf das „Junge Wohnen“ in den eigenen vier Wände und über den Besuch von Bürgermeister Mag. Matthias Stadler Bundeskanzler Werner Faymann und des Direktor der Allgemeinen gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft St. Pölten, Direktor Willi Gelb auf der Baustelle.

In der Tauschergasse im Stadtteil Viehofen werden von der St. Pöltner Wohnungsgenossenschaft insgesamt 21 Niedrigenergie-Wohneinheiten mit 27 Autoabstellplätzen und Räumlichkeiten für Fahrräder und Kinderwägen errichtet. Die Fertigstellung ist bis November geplant. Die Wohnungsgrößen betragen entsprechend dem Fördermodell der Landesregierung 50 bis 54 m² Wohnnutzfläche, der Finanzierungsbeitrag beträgt rund 3.200 Euro. Jeder Wohnung ist darüber hinaus im Erdgeschoß eine Terrasse samt Eigengarten und in den Obergeschoßen ein Balkon zugeordnet.

Leistbares Wohnen ist ein Wirtschaftsimpuls

"Wohnbauprojekte wie hier in St. Pölten sind ein adäquates Mittel gegen immer höher werdende Mieten. Und gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten erweisen sie sich als besonders beschäftigungswirksam", sagte Bundeskanzler Werner Faymann anlässlich eines Baustellenbesuchs beim Projekt "Junges Wohnen".

St. Pöltens Bürgermeister Mag. Matthias Stadler erläutert das Projekt „Junges Wohnen“: „Die Stadt stellt das Grundstück als Baurechtsgrund für einen symbolischen Euro zur Verfügung, die St. Pöltner Wohnungsgenossenschaft errichtet die Wohnungen mit hochwertiger Ausstattung so kostengünstig wie möglich und Landeshauptmannstellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka hat eine entsprechende Förderung des Landes zugesagt. Damit ist gewährleiste, dass junge Menschen, mit einem geringem Einkommen eine leistbare Wohnung bekommen. Aufgrund der großen Nachfrage gibt es ein weiteres Projekt in der Hermann-Gmeiner-Gasse und vor kurzem haben wir bereits das nächste Projekt in der Karl Pfeffer-Gasse in Angriff genommen, wo insgesamt 78 Wohneinheiten für junge BürgerInnen entstehen. Insgesamt sind in St. Pölten 131 Wohneinheit für Junges Wohnen in Umsetzung.“

Die Regierung hat bei der letzten Klausur in Krems ein Wohnbau-Paket auf den Weg gebracht, um entsprechende Initiativen für leistbare Wohnungen und Beschäftigung anzustoßen. Die Zweckwidmung der Wohnbauförderung sei ein wichtiges Ziel für die kommenden Finanzausgleichsverhandlungen, erklärte Faymann im Rahmen des Termins.