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Fachleute tauschten sich über Graphenintegrations-Plattform aus

Im Rahmen des österreichischen Städtebundes tagte ein Arbeitskreis zum Thema „GIP in Städten“ am 6. März 2018 im Rathaus St. Pölten an dem rund 30 Städte-, Länder-, Verkehrsverbund- und Firmenvertreter teilnahmen. Die Graphenintegrations-Plattform „GIP“ entwickelt als gemeinsamer österreichweiter Verkehrsgraph, eine digitale Karte für das Verkehrsnetz samt den notwendigen E-Government-Werkzeuge für Behörden.
Foto: Wolfgang Mayer
30 ExpertInnen tauschten sich im Rathaus über die Graphenintegrations-Plattform aus.

Österreichs öffentliche Hand hat die Verwaltungsprozesse bei der Verkehrsinfrastruktur in den letzten Jahren konsequent digitalisiert. Der österreichweit einheitliche Verkehrsgraph GIP bietet der öffentlichen Verwaltung und den Behörden einen Überblick über die gesamte Verkehrsinfrastruktur, indem alle wesentlichen Informationen gebündelt vorliegen. Für die Berichtspflichten des Umweltmonitoring im Verkehrsbereich bildet die GIP ebenso eine unverzichtbare Basis wie für die österreichweite Verkehrsauskunft VAO. Weitere Services, welche die GIP verwenden, sind die basemap.at, die Verkehrsverbünde und der Pendlerrechner des Bundesministeriums für Finanzen.

Verkehrswege erfasst

Das Österreichische Adressregister speichert seit mehr als zehn Jahren alle in Österreich rechtsgültig vergebenen Adressen in normierter Form. Im gemeinsamen Projekt GeoGIP des Bundesamtes für Eich- und Vermessungswesen (BEV) und der GIP-Partner wurde das Adressregister erweitert in der Form, dass alle Adressen mit einer Referenz auf die Verkehrswege der GIP versehen wurden. Im Workshop wurden die Ergebnisse vorgestellt und bestehende Probleme bei Zugangsadressen diskutiert.

Das Routing ist multimodal, Verkehrsmittel übergreifend und betrifft damit auch das Routing für Radfahren und zu Fuß gehen im städtischen und ländlichen Bereich. Die Radverwaltungsplattform des Landes Tirol ist dafür ein sehr gutes Beispiel. Diese wird zeitgerecht für die Straßenrad WM 2018 im Zweitem Halbjahr 2018 in Betrieb gehen.
Zur Steigerung der Verkehrssicherheit wurden das Projekt Empfohlene Schulwege auf Basis der GIP in der Stadt Wien in Angriff genommen.

Datenqualität ist essentiell

Wichtig ist die Datenqualität. Um diese zu verbessern wurden vom Verkehrsverbund Ost-Region ITS Vienna Region zahlreiche Prüfservices entwickelt, welche allen Gebietskörperschaften zur Verfügung stehen. Datenfehler im eigenen Wirkungskreis können damit leicht erkannt und behoben werden.
Analoge Verwaltungsakte aus dem Bereich der Straßenverkehrsordnung werden in der Stadt St. Pölten Zug um Zug in elektronische Form überführt und mit dem Maßnahmenassistent, als das Werkzeug für Verkehrsämter und Bezirkshauptmannschaften, in die GIP eingearbeitet. Die Wirkungen der Verkehrsmaßnahmen auf den Verkehrsfluss sind dadurch abgebildet und die Prüfung von neuen Verordnungen wird erleichtert.

Lösungen zur mobilen Datenerfassung auf Tablet-PC Basis für Straßenerhalter und Verkehrsbehörden werden in einigen Verwaltungseinheiten bereits eingesetzt. Die Erfassung vor Ort von Verkehrszeichen, Bodenmarkierung und des Straßenzustandes ist damit möglich. In einem weiteren Prozessschritt werden die erfassten Daten mit der GIP synchronisiert. Firmen bieten dazu Lösungen auf Basis von Software Miet-Modellen für die öffentliche Verwaltung an. Das Land Steiermark hat dazu eine eigene Applikation auf Basis der ESRI-Collector App entwickelt.

Bei komplexen Systemen ist besonderes Augenmerk auf den Einsatz und das Zusammenspiel von Softwarewerkzeugen zur Aktualisierung der Daten zu legen. Die Software VMS zur Planerstellung, Erfassung und Verwaltung von Verkehrsinfrastrukturdaten wie Verkehrszeichen, Fahrbahnmarkierungen und Wegweisung ist in der Stadt Wien im Einsatz. Am gesammelten Erfahrungsschatz zeigten die anderen Städte großes Interesse.

Weiterführende Informationen unter:

https://anachb.vor.at/
http://www.gip.gv.at
http://www.verkehrsauskunft.at/
https://basemap.at/

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Eingeschränkter Parteienverkehr

Aufgrund des Lockdowns (22. November bis mindestens 12. Dezember 2021) wurde der Parteienverkehr eingeschränkt. Die Abteilung Bürgerservice und Einwohnerangelegenheiten ist Montag bis Freitag von 8 bis 11.30 Uhr erreichbar. Bitte besprechen Sie Ihre Anliegen an den Magistrat während des Lockdowns bei Möglichkeit telefonisch mit der zuständigen Abteilung oder unter 02742/333-0. Nutzen Sie auch das Angebot der Online-Formulare oder nehmen Sie schriftlich mit den Fachabteilungen Kontakt auf bzw. senden Sie eine E-Mail mit dem Anliegen an rathaus@st-poelten.gv.at. Wenn Sie ein Anliegen vor Ort besprechen müssen, rufen Sie vorab an und vereinbaren Sie einen Termin bei der zuständigen Abteilung oder unter 02742/333-0. Vor Ort ist der Mindestabstand von zwei Meter einzuhalten und eine selbst mitgebrachte FFP2-Maske ohne Atemauslassventil zu tragen. Es sind auch ausreichend Desinfektionsständer vorhanden, bei denen Sie sich bitte die Hände desinfizieren. Im Eingangsbereich wird der Zutritt geregelt.

Alle Informationen zu den Corona-Maßnahmen in St. Pölten sowie Infos zu Impf- und Testmöglichkeiten finden Sie unter: www.st-poelten.at/coronaupdate