„Ampel im Grünen“ macht Sinn

Seit 2015 ist die Verkehrslichtanlage an der Kreuzung Landstraße B1 mit der Landstraße L5128 und der Birkenallee in Betrieb. Seither gab es dort keinen Unfall mit Personenschaden.
„Ampel im Grünen“ macht Sinn © 2019 St. Pölten
Die Ampel im Bereich der Birkenallee entschärfte die „Unfallkreuzung“. (Foto: Josef Vorlaufer)

Zuvor wurden dort über Jahre hinweg vermehrt Unfälle mit Personenschaden registriert, zum Teil mit schwerverletzten Personen. Auffallend war dabei, dass es trotz großer Sichtweiten im Kreuzungsbereich immer wieder zu rechtwinkeligen Kollisionen kam. Maßnahmen, wie etwa die Adaptierung der Bodenmarkierung, die zusätzliche Beschilderung sowie die Bereinigung der Sichtproblematik durch Entfernung von Alleebäumen und auch eine intensive Überwachung durch die Exekutive brachten keine nachhaltige Verbesserung.

So wurde dort nach der Ausarbeitung eines Verkehrslichtsignalanlagen-Projektes im November 2015 eine Ampelanlage in Betrieb genommen. Die Ampel ist für die B1 auf „Dauergrün“ geschaltet, eine Umschaltung erfolgt nur bei Annäherung von Fahrzeugen auf der L5128 bzw. der „Birkenallee“. Die Gesamtkosten für diese Verkehrssicherheitsmaßnahme betrugen rund 100.000 Euro, wovon 85% vom Land Niederösterreich und 15% von der Stadt St. Pölten getragen wurden.