Die ganze Stadt in Bewegung

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Alles angerichtet für den Ironman 70.3 Austria

Über 3.500 AthletInnen werden beim Ironman 70.3-Wochenende Ende Mai in St. Pölten starten. Passt das Wetter, sind alleine beim Hauptbewerb am Sonntag wieder über 20.000 Zuschauer entlang der Strecke zu erwarten.
Foto: Josef Bollwein © Foto: Josef Bollwein
Die ersten Topathleten werden Sonntag um 7 Uhr Früh in die Viehofner Seen springen.

Beim 13. Ironman 70.3 Austria (vom 24. bis 26. Mai) dürfen diesmal die Kinder als erste loslegen, nämlich bereits am Freitag um 14 Uhr. Die Distanzen sind dem Alter entsprechend angepasst. Für die Jüngsten (Jahrgang 2014 und jünger) gibt es einen Laufbewerb über 300 Meter. Die Jahrgänge 2004 und 2005 haben dann bereits 125 Meter zu schwimmen und 2.500 Meter zu laufen. Neben der beliebten Einzelwertung wird es diesmal auch eine Schulwertung geben. Der Fun- und Firmen-Triathlon steigt ebenfalls bereits am Freitag, um 16.45 Uhr. Zum Abschluss des Tages gibt’s dann (um 18 Uhr) die allseits beliebte Pasta-Party im Rahmen der allgemeinen Eröffnungsfeier. Rund eine Tonne Nudeln wird dabei wieder verdrückt werden.

Starterfeld der Extraklasse

Der Hauptbewerb über 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21,1 km Laufen findet wie immer am Sonntag (26. Mai) statt und es hat sich auch heuer wieder ein Starterfeld der Extra-Klasse angekündigt. Mit Laura Philipp und Lokalmatador Michi Weiss haben beide Vorjahressieger genannt, die noch dazu den jeweiligen Streckenrekord halten. Der Niederösterreicher ist bestens in Form, wurde im April in Nelson Mandela Bay (Südafrika) über die klassische Distanz (mit aufgrund des rauen indischen Ozeans verkürzter Schwimmstrecke) Dritter und gewann zuvor in Campeche (Mexiko) den 70.3 Ironman. „Die Kulisse ist ein Traum“, kommt Weiss immer wieder gerne nach St. Pölten. Sein gefährlichster Konkurrent wird womöglich der Schwede Jesper Svensson sein, der 2018 die Ironman von Barcelona und Florianopolis (Brasilien) gewinnen konnte.

Die beste deutsche Triathletin Philipp konzentriert sich eigentlich seit längerer Zeit auf die Langdistanz, hat aber schon 13 Ironman 70.3-Wettbewerbe gewonnen.
Interessant wird auch das ausverkaufte „Age Group“-Starterfeld mit der slowakischen Riesenslalom-Weltmeisterin Petra Vlhova und ihrem italienischen Trainer Livio Magoni. „Wir erwarten heuer im Hauptbewerb über 2.500 Einzelstarter und 300 Staffelathleten“, sagt Renndirektor Jürgen Gleiss. Für die Ironman 70.3 WM 2019 in Nizza werden in St. Pölten 60 Slots vergeben.