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Kinderarztlösung in Sicht

Derzeit wird bei der NÖ Gebietskrankenkasse intensiv gemeinsam mit dem Land Niederösterreich, der Arbeiterkammer NÖ und der Landeshauptstadt St. Pölten daran gearbeitet, die vakanten Planstellen im Bereich Kinder- und Jugendmedizin in der Landeshauptstadt wieder zu besetzen. Eine Lösung ist in Sicht.

Auf dem Bild sind AK-Präsident Markus Wieser, Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, NÖGKK-Direktorin Dr. Martina Amler, Dr. Robert Weinzettel und der Bürgermeister Mag. Matthias Stadler in einem Raum des ArbeitnehmerInnenzentrums zu sehen, der künftig Kinderärzten als Praxis angeboten werden soll. (Foto: Josef Vorlaufer)
AK-Präsident Markus Wieser, Gesundheitslandesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig, NÖGKK-Direktorin Dr. Martina Amler, Dr. Robert Weinzettel und der Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, machen sich ein Bild von den Räumlichkeiten in der AK St. Pölten, die künftigen Kinderärzten als Praxis angeboten werden. (Foto: Josef Vorlaufer)

Seit Herbst 2019 sind in St. Pölten zwei Kinderarztstellen nicht besetzt. Ein Problem, das nicht nur die Landeshauptstadt betrifft, denn österreichweit werden an den Universitäten und Spitälern zu wenige Kinder- und JugendmedizinerInnen ausgebildet. Gespräche der NÖ Gebietskrankenkasse mit mehreren ÄrztInnen haben gezeigt, dass durchaus Bereitschaft an einer Ordinationstätigkeit besteht, die MedizinerInnen allerdings den Sprung in die Selbstständigkeit scheuen. Hier will die Krankenkasse Abhilfe schaffen und prüft derzeit das Modell einer Gruppenpraxis als GmbH oder ein mögliches Ambulatorium.

Arbeiterkammer und Land helfen mit

Die Arbeiterkammer Niederösterreich steht ebenfalls helfend zur Seite und stellt Räumlichkeiten im ArbeitnehmerInnen-Zentrum zur Verfügung, damit die Ansiedlung eines Kinder- und Jugendheilkundezentrums umgesetzt werden kann. Auch das Land arbeitet an Lösungen mit, um eine optimale Versorgung durch Kinder- und JugendmedizinerInnen zu gewährleisten.

Bürgermeister Stadler dankt Kasse und Kammer

„Eine optimale medizinische Versorgung und ärztliche Betreuung der Kinder und Jugendlichen muss gewährleistet sein. Derzeit ist diese Versorgung in der Landeshauptstadt zum Leidwesen der kleinen Patientinnen und Patienten sowie ihrer Eltern nicht uneingeschränkt vorhandent. Die Ärztinnen und Ärzte brauchen entsprechende Räumlichkeiten und auch organisatorische Hilfestellungen, um effizient arbeiten zu können. Ich bedanke mich bei den zuständigen Stellen, dass sie hier Abhilfe schaffen und bin sicher, dass wir eine nachhaltige und zufriedenstellende Lösung für alle Beteiligten finden“, sagt Bürgermeister Stadler.