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Das „Mausloch“ wächst

Mit der geplanten Erneuerung der Eisenbahnbrücke über die Heinrich Schneidmadl-Straße wird auch die Unterführung, im Volksmund als „Mausloch“ bekannt, in Abstimmung mit den ÖBB saniert und dabei der Straßenquerschnitt im Brückenbereich aufgeweitet und das Straßenniveau abgesenkt.
Georg Gotthart (ÖBB), Bürgermeister Matthias Stadler, Baudirektor Wolfgang Lengauer und Irmgard Pauser (ÖBB) vorm sogenannten „Mausloch“, das nun zu einer verkehrstauglichen Unterführung umgebaut wird. (Foto: Josef Vorlaufer)
Georg Gotthart (ÖBB), Bürgermeister Matthias Stadler, Baudirektor Wolfgang Lengauer und Irmgard Pauser (ÖBB) vorm sogenannten „Mausloch“, das nun zu einer verkehrstauglichen Unterführung umgebaut wird. (Foto: Josef Vorlaufer)

Die Eisenbahnunterführung wird dann eine lichte Durchfahrtsbreite von 11 m (statt wie bisher 2,5 m) haben, die sich aus den Funktionsquerschnitten eines 3 m breiten Geh- und Radweges, einer 6,5 m breiten Fahrbahn und eines 1,5 m breiten Gehsteiges zusammensetzt. Die lichte Höhe im Fahrbahnbereich ist mit ca. 3,7 m projektiert und damit auch für Busse tauglich.

„Wir wollen diese ziemlich einmalige Chance, die sich mit der Erneuerung der Eisenbahnbrücke bietet, jedenfalls nutzen, um diese alteingesessene städtische Verkehrsachse zu ertüchtigen und neue, zukunftssichere Möglichkeiten zu schaffen“, so Bürgermeister Matthias Stadler. Die Stadt wird deshalb auch die Mehrkosten für das Brückentragwerk, die für die Aufweitung des „Mauslochs“ notwendig sind, in der Höhe von rund 250.000 Euro übernehmen. Die Kosten von rund 1,4 Millionen Euro für die Hauptarbeiten - Gleisarbeiten, Abtragsarbeiten, Betonarbeiten - tragen zur Gänze die ÖBB. Nach Abschluss der Brückenbauarbeiten wird eine Erneuerung der Heinrich Schneidmadl-Straße im Bereich zwischen der Herzogenburger Straße und der Austraße erfolgen.

Bereits heuer im Oktober soll mit der Fertigung des Tragwerks begonnen werden, die Hauptbauphase wird voraussichtlich im kommenden Jahr von Juli bis November erfolgen. Der Beschluss über die Vereinbarung mit den ÖBB soll schon in der nächsten Gemeinderatssitzung gefasst werden.

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