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Neuer Kindergarten für die Innenstadt

Noch im Herbst soll mit dem Umbau der ehemaligen Rot-Kreuz-Zentrale begonnen werden. Es entsteht ein moderner, dreigruppiger Kindergarten.

Zwei Personen mit einer Visualisierung des neuen Kindergartens. (Foto: Vorlaufer)
Bürgermeister Matthais Stadler und Schulamtsleiter Andreas Schmidt begutachten die Pläne für den neuen Innenstadt-Kindergarten. (Foto: Vorlaufer)

Über zwei Millionen Euro nimmt die Stadt in die Hand um das Betreuungsangebot für Kinder weiter auszubauen: Am bestehenden Gebäude der alten Bezirksstelle des Roten Kreuz in der Ludwig Stöhr-Straße 7 soll ein dreigruppiger Kindergarten über den bestehenden Garagen eingebaut werden. Dazu kommt ein neu gestalteter Gartenbereich für die Kinder.

Der Baubeginn ist noch für diesen Oktober geplant, die Fertigstellung rechtzeitig bis September im Folgejahr. Ein entsprechender Beschluss dazu soll in der kommenden Gemeinderatssitzung am Montag gefasst werden.

Neuer Kindergarten Rotes Kreuz 2

Der neue Kindergarten in der Ludwig Stöhr Straße soll über einen geschützten, neu gestalteten Freibereich verfügen. (Visualisierung: Planungsatelier Steinwendtner)

Investition in die Zukunft

„Investitionen in unsere Kinder sind immer die nachhaltigsten Investitionen in die Zukunft, die wir tätigen können“, so Bürgermeister Mag. Matthias Stadler, der den Ankauf der Rettungszentrale mit dem historischen Gebäude vor einigen Jahren bereits mit dem Hintergedanken eines Kindergartenbaus forciert hat. Stadler weiter: „Nach der Fertigstellung des Kindergartens am Eisberg schaffen wir hier gleich zusätzliches Angebot für die Innenstadt. Auch die Kleinstkinderbetreuung, die landesweit leider noch immer nicht vorgesehen ist, wird Teil unserer Planungen bis zur Eröffnung. Wir wollen jedenfalls dieses Angebot in der Stadt ausweiten. Wo und wie genau - das werden die kommenden Gespräche zeigen.“

Andreas Schmidt, MBA vom städtischen Schul- und Kindergartenwesen ergänzt: „Konkret sollen zum Start im kommenden Herbst über 50 Kinder hier unterkommen. Der Schwerpunkt liegt bei der Kleinkinderbetreuung ab 2,5 Jahren, auch Nachmittagsbetreuung wird angeboten.“

2,1 Millionen Euro für barrierefreien Bau

Die Aufschließung soll über das östliche Stiegenhaus erfolgen, welches durch einen Personalaufzug erweitert wird. Durch diese Maßnahme ist eine barrierefreie Erschließung des Kindergartens mit weiteren Geschoßen gewährleistet.

Für die notwendige Anbringung einer Deckendämmung im Garagenbereich müssen die Tore in ihrer Höhe reduziert werden. Im Zuge der Errichtung einer barrierefreien Aufzugsanlage ist es notwendig, den bestehenden geschlossenen Übergang im Obergeschoß neu herzustellen. Es wird eine Aufzugsanlage mit vier Haltestellen errichtet, der Garten wird um knapp 200.000 Euro neu und besonders kindgerecht gestaltet.

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