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Leistungsträgerinnen verdienen mehr!

Der Equal Pay Day ist jener Tag, ab dem Frauen – im Vergleich zu den männlichen Berufskollegen – zwar nicht umsonst aber „gratis“ arbeiten: Vollzeitbeschäftigte Männer haben bis zum Equal Pay Day schon so viel verdient, wie vollzeitbeschäftigte Frauen erst bis Jahresende.

Grafik zum Equal Pay Day am 22. Oktober. (Grafik: Österreichischer Städtebund)
„Leistungsträgerinnen verdienen mehr!“ – Der Spot ist derzeit in den St. Pöltner Kinos und im Regional-Sender P3tv zu sehen. (Grafik: Österreichischer Städtebund)

In St. Pölten fällt der Equal Pay Day heuer auf den 29. Oktober. In Niederösterreich auf den 20. Oktober und im österreichischen Durchschnitt auf den 22. Oktober (Quelle: Statistik Austria, AK OÖ). Die Einkommensschere zwischen Frauen und Männern besteht weiterhin und schließt sich nur langsam: Im Jahr 2019 fand der österreichweite Equal Pay Day am 21. Oktober statt, die „Verbesserung“ um einen Tag ist lediglich auf das Schaltjahr zurückzuführen. Seit 2010 ist der Equal Pay Day aber doch österreichweit von 29. September auf 22. Oktober um dreieinhalb Wochen nach hinten gerückt.

Beschäftigte in den Gesundheitsberufen, im Handel, in der Reinigung, in der Produktion, in der Kinderbildung und der 24-Stunden-Betreuung und in vielen anderen Berufen: Die „Heldinnen“ der Corona-Krise sind großteils Frauen. Die Problematik der niedrigen Bewertung der Arbeit dieser Leistungsträgerinnen wurde durch die Corona-Pandemie deutlich. Es braucht eine faire Bezahlung und mehr Gerechtigkeit für Leistungsträgerinnen.
Zusätzlich traf und trifft die Doppelbelastung durch Home Office und Home Schooling für Kinder Frauen stärker als Männer. Frauen leisten nach wie vor einen Großteil der unbezahlten Arbeit und kümmern sich um Hausarbeit, Kindererziehung und Pflege von Angehörigen. Das wirkt sich auf das Einkommen und die Pension aus. Geld ist nicht alles – aber gleiches Gehalt für gleichwertige Arbeit ist eine Grundvoraussetzung für Chancengleichheit!

Awareness-Kampagne nimmt Bezug auf Hausarbeit und Corona-Krise

„In guter und in Krisenzeit, sorgt Frau für Job, Kind, Hausarbeit“, heißt es in dem aktuellen Spot des Frauenausschusses des Österreichischen Städtebundes, der auf den Equal Pay Day am 22. Oktober aufmerksam macht. Der Clip verdeutlicht: „Doch beim Gehalt wird’s ungerecht. Geht’s ums Geld, zählt das Geschlecht“. Der 30 Sekunden Spot ist derzeit in den St. Pöltner Kinos und im Regional-Sender P3tv zu sehen.
Link zum Video: https://youtu.be/0Il_myLWhv4

Verteilaktion in der Innenstadt am 29. Oktober

Am Donnerstag, den 29. Oktober machen Mitglieder der Frauenplattform St. Pölten, in Kooperation mit dem Frauenausschuss des Österreichischen Städtebundes, mittels einer Verteilaktion von 10 bis 12 Uhr in der Innenstadt auf den St. Pöltner Equal Pay Day aufmerksam. Der Equal Pay Day soll die Diskussion um das Thema anregen und es im Bewusstsein aller Personen in Österreich verankern.

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Notbetrieb im St. Pöltner Rathaus

Aufgrund mehrerer positiver Corona-Fälle im Rathaus wird ab 1. März 2021 vorerst bis einschließlich Freitag, 5. März 2021 ein Notbetrieb für den allernotwendigsten Parteienverkehr (weiterhin 8 bis 12 Uhr) aufrechterhalten. Sämtliche Dienststellen sind in dieser Zeit nur mit dem notwendigsten Personal besetzt.

Nur unaufschiebbare Amtswege

Die Bevölkerung wird aus diesem Anlass aufgerufen, vorab anzurufen und einen Termin bei der zuständigen Abteilung oder unter 02742/333-0 zu vereinbaren. Es wird empfohlen, das Angebot der Online-Formulare zu nutzen oder schriftlich mit den Fachabteilungen Kontakt aufzunehmen bzw. eine E-Mail mit dem Anliegen an rathaus@st-poelten.gv.at zu senden.

Sollten Sie in den vergangenen Tagen Kontakt mit MitarbeiterInnen des Magistrats gehabt haben, achten Sie bitte auf ihren Gesundheitszustand bzw. auf etwaige Symptome und führen Sie im Zweifelsfall einen Test durch oder kontaktieren Sie 1450, sollten Sie Corona-Symptome verspüren.

Das täglich aktualisierte Corona-Update der Stadt St. Pölten finden Sie unter www.st-poelten.at/coronaupdate