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Pensionsungleichheit zwischen Frauen und Männern

Am Donnerstag, 4. August findet von 10 bis 12 Uhr am Herrenplatz wieder die gemeinsame Verteilaktion des Büros für Diversität und der Frauenplattform St. Pölten anlässlich des Equal Pension Days statt.

Mitglieder der Frauenplattform St. Pölten machen am 4. August in der St. Pöltner Innenstadt auf die riesige Pensionslücke zwischen Frauen und Männern aufmerksam. (Foto: Josef Vorlaufer)
Mitglieder der Frauenplattform St. Pölten machen am 4. August in der St. Pöltner Innenstadt auf die riesige Pensionslücke zwischen Frauen und Männern aufmerksam. (Foto: Josef Vorlaufer)

Frauen erhalten in Österreich um 41 Prozent weniger Pension als Männer. Angesichts dieser Tatsache hat der Österreichische Städtebund den Equal Pension Day initiiert, der jedes Jahr neu berechnet wird. Er markiert den Tag, an dem Männer schon so viel Pension bekommen haben, wie Frauen bis zum Jahresende insgesamt bekommen werden. Heuer ist es österreichweit der 3. August, in Niederösterreich der 31. Juli. Unser Pensionssystem ist orientiert an lebenslanger Vollzeitbeschäftigung ohne Erwerbsunterbrechungen. Frauen verrichten aber den Großteil unbezahlter Haus- und Betreuungsarbeit, gehen oft allein in Karenz, arbeiten länger in Teilzeit. Viele können dann trotz langjähriger Berufstätig¬keit von ihrer Pension nicht leben und sind armutsgefährdet.

Um darauf aufmerksam zu machen, leisten Städte österreichweit Aufklärungsarbeit. Auch das Büro für Diversität der Stadt St. Pölten verteilt am Donnerstag, 4. August von 10 bis 12 Uhr wieder gemeinsam mit der Frauenplattform St. Pölten am Herrenplatz in der Innenstadt Infomaterial.