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Innenstadt entwickelt sich bestens

Top-Ranking für St. Pölten: Die City weist den österreichweit drittgeringsten Leerstand bei Geschäftslokalen auf.

Lukas Stefan von der Stabsstelle für Zukunftsentwicklung, Wirtschaft und Marketing in der Schreinergasse vor dem "Büro". (Foto: Josef Bollwein)
Lukas Stefan von der Stabsstelle für Zukunftsentwicklung, Wirtschaft und Marketing sorgt dafür, dass die Innenstadt aufblüht. (Foto: Josef Bollwein)

Die leeren Geschäfte in der Innenstadt werden kontinuierlich weniger. Das zeigt eine Studie von Standort + Markt, die jetzt auch mit österreichweiten Vergleichszahlen erschienen ist und für St. Pölten den drittgeringsten Leerstand bei den untersuchten Städten ausweist. Nur die Wiener Mariahilfer Straße und Salzburg haben weniger leerstehende Geschäftslokale.

Hinter den für die Landeshauptstadt erfreulichen Zahlen steckt viel Engagement, das jetzt honoriert wird, freut sich Lukas Stefan vom städtischen Wirtschaftsservice Ecopoint. Und Marketing St. Pölten Geschäftsführer Matthias Weiländer ist überzeugt, dass sich der positive Trend fortsetzt: „Derzeit erfreut sich die St. Pöltner Innenstadt über eine rege Nachfrage für Geschäftslokale. Direktvermarktung von regionalen, aber auch internationalen Lebensmitteln und Spezialitäten boomen.“ Die wachsende Stadt sei nicht nur als Handelslage, sondern auch als Bürositz gefragt, weil „genial öffentlich angebunden und mit einer langsameren, aber doch urbanen Taktung im Vergleich zu Großstädten.“ So sind aus einigen innerstädtischen Verkaufsflächen in den letzten Monaten Büros, Arztpraxen und auch Wohnungen geworden.

Von Shopflächen-Index bis Branchenmix

Der Shopflächen-Index, also die Geschäftsfläche je Laufmeter in der Geschäftsstraße, ist in der Innenstadt traditionell hoch – und bleibt hoch. „Das spricht für eine kompakte Einkaufsstadt mit relativ kurzen Wegen“, analysiert Matthias Redlinghofer von Standort + Markt.

Dabei hat der Einzelhandel einen relativ konstanten Anteil über die Jahre von 78 Prozent. „Das ist ein überdurchschnittlicher Wert für Österreich“, so Standort + Markt. Verringert hat sich der Filialisierungsanteil in der St. Pöltner Innenstadt. St. Pölten folgt damit einem österreichweiten Trend zu eigentümergeführten Geschäften mit Alleinstellungsmerkmal. Das sind die besonderen Shops, die es nur hier gibt und die den Branchenmix vergrößern. Und an denen wiederum Lukas Stefan seinen Anteil hat. Weil er nämlich schon seit einiger Zeit mit der Idee der Pop-up-Stores jungen Unternehmern die Möglichkeit bietet, kostengünstig ihre Ideen auszuprobieren. Aber auch eingesessene Firmen nutzen die temporäre Möglichkeit, um ihre Produkte zu präsentieren.

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