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Wir planen unser Kinderkunstlabor mit

Die Vorbereitungen für die neue Kunst- und Kulturinstitution „KinderKunstLabor“ (Arbeitstitel), die 2024 eröffnet wird, gehen in die nächste Phase.
Fünf Schulkinder der Sportmittelschule St. Pölten halten Bilder in den Händen und sitzen mit der Projektleiterin Carolin Riedelsberger auf einer Bank im Altoona-Park , Klassenvorstand Bernd Schneider steht mit einem Bild dahinter. (Foto: Gabriele Moser)
Die KinderbeirätInnen der Sportmittelschule St. Pölten, der Klassenvorstand Bernd Schneider und die Projektleiterin des KinderKunstLabors, Carolin Riedelsberger, erkundeten beim ersten Treffen im Oktober 2020 den Altoona-Park, der direkt an die Schule angrenzt. (Foto: Gabriele Moser)

Nachdem das Preisgericht für den Architektur-Wettbewerb Ende Jänner tagte und die drei besten Vorschläge kürte, startet so bald wie möglich das Verhandlungsverfahren mit dem erstgereihten Planungsbüro. Bereits seit letztem Jahr werden Kinder als sogenannte KinderbeirätInnen eingebunden und vorbereitet, um aktiv am Planungsprozess mitzuwirken.

Aufgrund der Verschärfung der Corona-Maßnahmen musste das Preisgericht für die Generalplanersuche des KinderKunstLabors von Ende November 2020 verschoben werden. Die große Anzahl der Jury-Mitglieder und BeraterInnen sowie der eingereichten Projekte ließ keinesfalls eine Durchführung mittels Videokonferenz zu. Unter strengen Sicherheitsmaßnahmen tagte die ExpertInnen-Jury nun Ende Jänner in St. Pölten. Nach einer gesetzlich vorgeschriebenen Stillhaltefrist wird das Ergebnis im Laufe des Monats veröffentlicht. Mit dem Sieger des Wettbewerbs wird im Anschluss ein Verhandlungsverfahren eingeleitet. Ziel ist, den Generalplaner-Auftrag im Rahmen der Gemeinderatssitzung Ende März 2021 zu beschließen und öffentlich zu präsentieren. Gleichzeitig laufen bereits die Planungen für eine öffentliche Ausstellung aller eingereichten Wettbewerbs-Beiträge.

Kinder werden in den Planungsprozess eingebunden

Kein konventioneller Schulbau, kein klassisches Museum und ein Park für alle – das „KinderKunstLabor“ soll mit seiner Architektur und Freiraumplanung völlig neue Wege gehen. Um einen Ort zu schaffen, der konsequent aus Kindersicht gedacht ist, werden sogenannte Kinderbeiräte als ExpertInnen in eigener Sache direkt in den Planungs- und Bauprozess des KinderKunstLabors eingebunden. „Derzeit bereiten wir die Kinder, auch in Kooperation mit dem ORTE Architekturnetzwerk NÖ, auf die Planungsphase des Gebäudes und des Freiraumes vor, damit sie dann im Dialog mit dem zukünftigen Architekturbüro ihre Bedürfnisse einbringen können“, so Angelika Schopper, die mit Anfang des Jahres die Geschäftsführung des Büros St. Pölten 2024 von Albrecht Großberger übernahm. Aktuell wird mit einer ersten Schulklasse der am Altoona-Park liegenden Sportmittelschule St. Pölten sowie einer dritten Klasse der Otto Glöckel Volksschule gearbeitet. Die Erweiterung der KinderbeirätInnen um je eine Kindergartengruppe des Landhauskindergartens sowie des Kindergartens Ratzersdorf wird gerade vorbereitet. Wichtige Kooperationspartner und Unterstützer sind dabei auch die zuständigen Abteilungen des Landes Niederösterreich und der Stadt St. Pölten.

Treffen finden aktuell im digitalen Raum statt

„Damit die Kinder letztlich mitentscheiden können, müssen sie zuerst alle relevanten Informationen bekommen. Wir führen sie daher gerade an das Thema (Frei-) Raum sowie an den Bauplatz heran“, erklärt Andreas Hoffer, interimistischer künstlerischer Leiter des KinderKunstLabors. Im Zuge dessen stand letzten Oktober auch der Besuch des künftigen Bauplatzes im Altoona-Park mit den KinderbeirätInnen der Sportmittelschule St. Pölten am Programm. Sie können das Entstehen einer neuen Kunst- und Kulturinstitution als „AnrainerInnen“ in den nächsten Jahren direkt von ihrer Schulklasse aus mitverfolgen. Klassenvorstand Bernd Schneider ist begeistert von den neuen Erfahrungen, die die SchülerInnen machen: „Die gemeinsame Erkundung des Altoona Park beim ersten Treffen zeigte, dass die Kinder den Park bisher kaum wahrgenommen haben. Er wurde nur als Durchgang Richtung Innenstadt gesehen.“ Aufgrund der aktuellen, herausfordernden Situation findet die Zusammenarbeit mit den KinderbeirätInnen derzeit natürlich über digitale Medien statt. Fortsetzung folgt.

Aktuelles und alle Informationen zum KinderKunstLabor unter: www.st-poelten2024.eu/kinderkunstlabor

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