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Leistungssport in der Aquacity möglich

Die regionale Spitze des Schwimmsports darf nach entsprechendem Beschluss des Bundes wieder trainieren. Die Landeshauptstadt stellt dafür ihre Infrastruktur zur Verfügung.

Mehrere Personen im städtischen Hallenbad. (Foto: Kainz)
Fiebermessen, medizinische Tests, ein eigenes Zugangs- und Umkleidekabinenkonzept sowie die Justierung der Lüftung in der Aquacity ermöglichen den NachwuchsathletInnen ein Training. Sportreferent Florian Gleiss, Bäderleiter Martin Fuchs, Werner und Christoph Schwarz vom ESV St. Pölten sowie der Präsdient des NÖ Schwimmverbandes Erich Maglock freuen sich über die Trainingsmöglichkeit für Emilia Schiffluhber vom ESV St. Pölten sowie Martina Seif und Franziska Kellner vom USVK.

Für die breite Bevölkerung ist es aktuell durch die Verordnung der Bundesregierung noch immer nicht möglich, gemeinsam sportlicher Betätigung in geschlossenen Räumen nachzugehen. Für professionelle AthletInnen wurde nun aber vom Sportministerium eine Ausnahmeregelung getroffen, die im Wettkampfbecken der St. Pöltner Aquacity sogleich umgesetzt wird.

"Nicht nur die Wirtschaft, sondern auch der Sport wurde besonders hart von den Corona-Maßnahmen getroffen. Der Aussatz einer Trainingssaison kann das vorzeitige Aus für die Kariere einer jungen Sportlerin bedeuten. Die verlorene Trainingszeit kann oft nicht mehr aufgeholt werden, wodurch das Mithalten im internationalen Wettbewerb erschwert wird", weiß Florian Gleiss, Sportreferent der Stadt. 

Um dies zu verhindern gibt es nun zumindest eine Einigung zwischen dem Österreichischen Schwimmverband und der Bundesregierung, wonach die Spitze des Schwimmsports als ProfisportlerInnen angesehen wird, was das Training unter strengen Rahmenbedingungen ermöglicht. Bürgermeister Matthias Stadler hat schnell gehandelt und in der Aquacity eine Übergangslösung geschaffen. Somit können die SportlerInnen des ESV St. Pölten und des Nachbarvereins USV Krems - darunter auch Spitzenathletinnen aus dem St. Pöltner Sportleistungszentrum - das Training in der "Fittest City" wieder aufnehmen.

"Ein genaues Konzept wurde entwickelt, um eine möglichst sichere Abhaltung des Trainings gewährleisten zu können. Wir würden gerne allen Sport- und Schwimmbegeisterten die Möglichkeit geben, sich unter diesen guten Bedingungen und Sicherheitsvorkehrungen fit zu halten", hofft auch Bäderleiter Martin Fuchs auf ein baldiges Ende der Pandemie.

Traglufthalle soll noch heuer Entlastung bringen

Dass der Schwimmsport auch in St. Pölten einen immer höheren Stellenwert besitzt, zeigt die große Nachfrage an Beckenzeit auch außerhalb der Pandemie. Eine Entlastung der Aquacity für die St. PöltnerInnen wird in Zukunft durch die Traglufthalle beim Citysplash gegeben sein. „Wir rechnen mit einer ersten Inbetriebnahme gegen Ende dieser Wintersaison“ so Christoph Schwarz vom Landesschwimmverband.