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Aufwertung für den Erholungsraum entlang der Traisen

Die Stadt verbessert die Wegigkeiten an der Traisen zwischen Regierungsviertel und Westautobahnbrücke im Süden: Das neue Wegesystem zwischen dem Sekundärdamm und der Traisen soll im Speziellen für die langsameren Bewegungsformen – wie Spazierengehen, Laufen und ähnliches – einen Anreiz bieten.

Spaziergängerinnen am Traisendamm. Im Hintergrund sind Regierungsviertel und Klangturm zu sehen (Foto: Arman Kalteis).
Das neue Wegesystem zwischen Regierungsviertel und Westautobahnbrücke soll im Speziellen für die langsameren Bewegungsformen – wie Spazierengehen, Laufen und ähnliches – einen Anreiz bieten (Foto: Arman Kalteis).

Der Traisen-Radweg ist jene Nord-Südverbindung der Stadt, die durch den sogenannten nicht motorisierten Individualverkehr am häufigsten genutzt wird. Im Jahr 2020 waren es rund 255.000 RadfahrerInnen. Doch auch SpaziergängerInnen, Skateboardfahrende, DiscGolf-SpielerInnen und viele weitere BürgerInnen nutzen diesen Weg täglich, um sich an der frischen Luft zu bewegen.

Nicht zuletzt durch den höheren Bedarf an Freiräumen in Zeiten der Coronakrise hat sich die Nutzung weiter erhöht. Im Speziellen im Bereich zwischen dem Regierungsviertel und der Westautobahnbrücke im Süden wird nicht nur der asphaltierte Radweg entlang der Traisen, sondern auch der westlich davon liegende Sekundärdamm überaus positiv für Bewegung im Freien angenommen.

Neue Wegigkeiten für noch mehr Aufenthaltsqualität

„Durch die Entflechtung der unterschiedlichen Nutzungsarten und neue, attraktive Wegigkeiten können wir die Aufenthaltsqualität in diesem beliebten Naherholungsgebiet weiter steigern. Die Planungen sind schon sehr weit und wir können noch in diesem Jahr mit der Umsetzung beginnen“, so Bürgermeister Mag. Matthias Stadler.

Interessenkonflikte minimieren

Um mögliche Interessenkonflikte zwischen den einzelnen NutzerInnengruppen zu minimieren, ist es der Stadt ein Anliegen, die Situation durch ein neues Projekt in diesem Bereich weiter zu optimieren: Ein neues Wegesystem zwischen dem Sekundärdamm und der Traisen soll im Speziellen für die langsameren Bewegungsformen – wie Spazierengehen, Laufen und ähnliches – einen Anreiz generieren, um den bereits asphaltierten Weg vorrangig für Radfahrende und weitere, schnellere nicht motorisierte Mobilitätsformen freizugeben.

Interessensgruppen werden eingebunden

Bereits im vergangenen Jahr wurde dazu mit wichtigen Stakeholder, wie dem Traisenwasserverband, der Abteilung Wasserbau des Amtes der NÖ Landesregierung und der Forstbehörde, Gespräche geführt, um die Interessen der verschiedenen Fachabteilungen einzuholen: „Auch das bestehende Angebot an Sporteinrichtungen, unter anderem die vorhandenen Fitnessgeräte sowie DiscGolf-Anlagen, werden in die Planungsüberlegungen integriert, um ein zufriedenstellendes Konzept für alle NutzerInnengruppen zu entwickeln. In den kommenden Wochen sind weitere Abstimmungsgespräche vorgesehen, um die Detailplanungen weiter voranzubringen, die in Folge die Grundlage für die etappenweise Umsetzung bilden“, erklärt DI Carina Wenda von der Stadtplanung.