matomo image Zur Navigation Zum Inhalt

Die Stunde der Wintervögel

Vom 8. bis 10. Jänner 2021 schlägt wieder die BirdLife-Stunde der Wintervögel, Österreichs größtes Mitmachprojekt für alle Naturliebhaber.

Feldsperling auf einem Ast sitzend. (Foto: Lisa Lugerbauer)
In der Vergangenheit ist der Feldsperling sehr häufig in St. Pölten beobachtet worden – welche Vögel werden wohl heuer am häufigsten gesichtet? (Foto: Lisa Lugerbauer)

Zum 12. Mal ruft die Vogelschutzorganisation BirdLife Österreich zur bundesweiten „Stunde der Wintervögel“ auf. Neben Hausperlingen (Spatzen), Kohlmeisen und Amseln, die das ganze Jahr über in Österreich bleiben, lassen sich auch Wintergäste beobachten, die aus dem noch kälteren Norden und Osten nach Mitteleuropa ziehen wie Seidenschwanz, Erlenzeisig oder Bergfink.

Jede/r kann mitmachen!

Nehmen Sie sich eine Stunde Zeit und melden Sie Ihre Beobachtungen an BirdLife Österreich. Jeder kann mitmachen, eine besondere Qualifikation - außer Freude und Interesse an der Vogelwelt - ist für die Teilnahme nicht nötig. Der Teilnahmefolder ist unter der Telefonnummer 01/522 22 28 zu bestellen und online unter www.birdlife.at abzurufen.

Unterstützung der Wissenschaft leichtgemacht

Mit Hilfe der Bevölkerung wird wissenschaftliche Forschung mit vertrauten Vogelarten durchführt. Bei der vergangenen Vogelzählung im Jänner 2020 meldeten so viele Teilnehmer wie nie ihre Beobachtung an BirdLife Österreich: Knapp 14.000 Teilnehmer zählten insgesamt fast 340.000 Vögel im Siedlungsraum. Top 3 bei der Stunde der Wintervögel 2020 in St. Pölten waren die Kohlmeise vor dem Feldsperling und Haussperling. Welche Vogelart wird 2021 die häufigste an den Futterstellen in St. Pölten sein? Unter allen Teilnehmenden werden tolle Preise rund ums Vogelfüttern- und Beobachten verlost! Details unter: www.birdlife.at

Veränderungen der heimischen Vogelwelt

Bei milder Witterung kann es sein, dass am Futterhaus nicht so viel los ist, weil die Vögel in der Natur noch ausreichend Nahrung finden. Regional spielt dabei auch ein besonders hohes Angebot an Baumsamen in den Wäldern eine Rolle. Im Mittelpunkt der winterlichen Vogelzählung stehen jene Vogelarten, die trotz Schnee und Kälte in unserem Land verbleiben, um den Winter hier zu verbringen. Welche Arten sind die häufigsten Österreichs? Welche Arten werden im Siedlungsraum zunehmend seltener? Welche Gebiete sind davon besonders betroffen? Welchen Einfluss hat das Wetter auf das Antreffen der Vögel am Futterhaus? Sind Klimaeffekte nachweisbar? Und lassen sich auch diesmal gefiederte Wintergäste aus dem hohen Norden blicken? Je mehr Daten gesammelt werden, umso genauer kann BirdLife Österreich Veränderungen in der heimischen Vogelwelt feststellen.