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Wissenschaftspreis für junge Chemikerin

Die St. Pöltnerin Alina Meindl erhielt für ihre Forschungstätigkeit den Anerkennungspreis für Wissenschaft des Landes NÖ.
Alina Meindl hält die Auszeichnung in Händen. Links steht Landesrat Jochen Danninger, rechts Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner
Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Jochen Danninger überreichten Alina Meindl den Anerkennungspreis für Wissenschaft. Foto: NLK/Pfeiffer

Alina Meindl hat Chemie an der TU Wien studiert sowie ein Doktoratsstudium und Forschungsarbeiten am Trinity College in Dublin absolviert. „Das war eine sehr spannende Zusammenarbeit mit 15 Leuten aus vielen verschiedenen Ländern“, erzählt die St. Pöltnerin. Die 28-Jährige arbeitet mit Licht, ihre Forschungsschwerpunkte sind die Photochemie und Porphyrine, das sind organische Moleküle, die zum Beispiel als Chlorophyll eine wichtige Rolle in der Natur spielen und immer mehr in industriellen und medizinischen Prozessen verwendet werden.

Rückkehr nach sieben Jahren im Ausland

Die künstliche Photosynthese ist etwa ein Thema von Alina Meindls Forschung. Diese betreibt die Chemikerin, jetzt in Österreich, auch mit einer eigenen Firma. „Nach sieben Jahren im Ausland bin ich gerne nach Österreich zurückgekommen. Ich finde das sehr interessant, was in Niederösterreich mit dem IST entstanden ist.“ Außerdem lehrt Alina Meindl an der Fachhochschule Salzburg im Studiengang „Smart Buildings in Smart Cities“ – es ist ihr ein großes Anliegen, jungen Menschen Wissenschaft näherzubringen.

Karriere-Start im BORG

Die Chemie-Olympiade stand am Anfang ihrer Karriere: Als BORG-Schülerin gewann Alina Meindl den Wissenschaftswettbewerb, als junge Chemikerin wurde sie jetzt mit dem Anerkennungspreis des Landes Niederösterreich ausgezeichnet, der ihr von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner und Landesrat Jochen Danninger überreicht wurde.

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