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Corona-Ampel in St. Pölten
auf Gelb

Die vergangenen Tage brachten einen Anstieg an positiv getesteten Menschen – auch in St. Pölten. Mit Stand Montag (14.09.2020) gab es in St. Pölten 27 aktuelle Fälle, insgesamt sind seit März 163 Personen erkrankt und zwei Personen verstorben. Die von der Bundesregierung eingesetzte Ampel-Kommission hat nun beschlossen, die Ampel für St. Pölten auf Gelb zu schalten.

Im Vordergrund eine vierstufige Ampel, im Hintergrund ein Blick auf die Stadt. Die Ampel leuchtet gelb (Fotomontage Josef Vorlaufer).
Die von der Bundesregierung eingesetzte Ampel-Kommission hat nun beschlossen, die Ampel für St. Pölten auf Gelb zu schalten - die rechtlichen Konsequenzen bleiben weithin unklar (Fotomontage Josef Vorlaufer).

Bürgermeister Mag. Matthias Stadler: „Wir haben die aktuelle Situation klar im Blick. Wichtig ist mir, dass nun Behörden wie Bevölkerung überlegt und verantwortungsbewusst die entsprechenden Maßnahmen und Handlungen setzen, um sich selbst und andere bestmöglich zu schützen.“

Task-Force gegründet, Führungsstab einberufen

Um auf mögliche Entwicklungen der nächsten Tage und Wochen vorbereitet zu sein, wurde proaktiv der behördliche Führungsstab der Landeshauptstadt St. Pölten durch Bürgermeister Matthias Stadler einberufen. Bereits über die Sommermonate wurde magistratsintern zusätzlich eine Task-Force gegründet. Das sind über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus allen Magistratsbereichen, die im Falle eines Clusters oder allgemein markanten Anstieges die Personen-Kontakt-Nachverfolgung für das Gesundheitsamt durchführen und Bescheide ausstellen.

Keine Überraschung, Informationskette optimierungsbedürftig

Dass die Ampel auf „Gelb“ umschlägt, ist im urbanen Raum nicht überraschend und in St. Pölten vor allem auf drei Cluster zurückzuführen. „Wir haben von der Bundesregierung den ganzen Vormittag über keine offiziellen Informationen oder Anweisungen erhalten. Es ist äußerst befremdlich, dass wir aktuell mehr aus den Medien erfahren, als aus dem Gesundheitsministerium. Wir merken auch, dass viele Menschen keinen Überblick mehr über die aktuellen Regelungen der Bundesregierung haben“, so Stadler.