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Baustart auf der Sportanlage

Bei der Stadtsportanlage wird jetzt gebaut. 2,7 Millionen Euro investieren Stadt und Land für die 20 Nachwuchsmannschaften, die hier im Süden St. Pöltens trainieren.

Sechs Personen mit Schaufeln und Erdhaufen führen vor dem Gebäude der Stadtsportanlage den Spatenstich für den Neubau aus. (Foto: Vorlaufer)
Bürgermeister Matthias Stadler, Landesrat Jochen Danninger, die Präsidenten des NÖ Fußballverbandes sowie des SKN St. Pölten - Johann Gartner und Helmut Schwarzl - sowie Planer Armin Kubat und Direktionsleiter Franz Redl von der Strabag führten den Spatensticht für das Sportprojekt im Süden der Landeshauptstadt durch. (Foto: Vorlaufer)

Das Land Niederösterreich und die Stadt St. Pölten haben kürzlich ein Sportinfrastrukturpaket für die Landeshauptstadt in der Höhe von 6,9 Millionen Euro beschlossen. Darin enthalten sind der Ausbau des SPORT.ZENTRUM.Niederösterreich, der Stadtsportanlage, des Sommerbades und der neuen American Football Anlage in St. Georgen.

Nun wurde im Rahmen der Verabschiedung der Abgänger der Akademie des NÖ Fußballverbandes auf der Stadtsportanlage der Spatenstich für den Neubau vor Ort durchgeführt. Sportlandesrat Mag. Jochen Danninger und Bürgermeister Mag. Matthias Stadler gaben den Startschuss für das 2,7-Millionen Euro umfassende Projekt neben dem VAZ St. Pölten.

Drei neue Plätze, zwei Tribünen & 2.000 Bäume

„Wir investieren in die rund 30 Jahre alte Stadtsportanlage, um die gute Trainingsqualität für 20 Nachwuchsmannschaften der Fußball-Akademie und des SKN St. Pölten auch für die Zukunft sicherstellen zu können. Es entstehen zwei neue Naturrasenfelder sowie ein Kunstrasenfeld mit zwei Tribünen, barrierefreiem Zugang, moderner Flutlichtanlage und Bewässerung. Auch Sanitäranlagen und ein Cateringcontainer mit Photovoltaikanlage sind vorgesehen. Der Umbau findet Schrittweise statt, um den Trainings- und Spielbetrieb möglichst ungestört zu erhalten. Auch die Fußballanlage in Stattersdorf - unmittelbar auf der anderen Seite der Traisen - wird eng in das künftige Nutzungskonzept integriert“, weiß Bürgermeister Matthias Stadler. Südlich des Verwaltungsgebäudes auf der Stadtsportanlage sollen künftig Flächen für Veranstaltungen zur Verfügung stehen, als Abgrenzung zur Wohnsiedlung nördlich der Anlage wird ein breiter Grüngürtel mit über 2.000 heimischen Bäumen und Sträuchern angelegt.

Hier ist der Sport zuhause

Landesrat Jochen Danniger hält fest: „Der Standort St. Pölten hat für den Sport in Niederösterreich einen sehr hohen Stellenwert. Denn in der Landeshauptstadt ist der Sport zuhause. Das zeigen erstklassige Sportstätten, wie das SPORT.ZENTRUM.Niederösterreich oder die Stadtsportanlage St. Pölten, zahlreiche Vereine, wie etwa der Fußball-Bundesligist SKN St. Pölten oder der Football-Club Invaders St. Pölten, die St. Pölten als ihre Heimat gewählt haben, und nationale sowie internationale Sportevents, wie das Liese Prokop Memorial oder der Challenge Triathlon St. Pölten, die sich jedes Jahr für die Stadt als Veranstaltungsort entscheiden.“

Zusammenarbeit und Teamwork für künftige Erfolge

Sowohl Danninger als auch Stadler sind sich einig, dass Kooperation im Sport, aber auch auf kommunaler und politischer Ebene sinnvoll ist. „Gerade in Zeiten der Krise wird deutlich, wie wichtig Zusammenarbeit und Teamwork sind. Diese Gesinnung ist gerade im Sport seit jeher ein wichtiger Erfolgsfaktor. Um die Arbeit der Vereine, Sportler und Trainer bestmöglich zu unterstützen bündeln wir die Kräfte in der Landeshauptstadt und schaffen mit diesem Sportinfrastrukturpaket die Basis für künftige Medaillen und Erfolge“, so der St. Pöltner Bürgermeister.

Landesrat Danninger präzisiert: „Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt St. Pölten und dem Land Niederösterreich funktioniert wirklich sehr gut! Als Sportlandesrat freut es mich, dass wir uns stets auf die Stadt als starken Partner im Sport verlassen können und umgekehrt. Gemeinsam setzen wir tolle Projekte wie etwa das Tuesday Nightskating um. Heuer haben wir außerdem zusammen ein zukunftsträchtiges Sportinfrastruktur-Paket geschnürt, das einen kräftigen Impuls für die Sportentwicklung bringen wird. Im Team – wie im Sport üblich – können wir im wahrsten Sinne des Wortes etwas bewegen.“