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Gesundheitsamt startet Betrieb mit 18. Mai

Nach der Jugend- und Sozialhilfe startet am 18. Mai das Gesundheitsamt in der Heßstraße 6 mit dem Parteienverkehr, vorerst noch Montag bis Freitag von 8 bis 11.30 Uhr und zusätzlich Dienstag von 13.30 bis 15.30 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten sind die Abteilungen selbstverständlich telefonisch bei Fragen und für Terminvereinbarungen erreichbar.
Gebäude des Gesundheitsamtes. (Foto: Josef Vorlaufer)
Das Gesundheitsamt in der Heßstraße ist ab 18. Mai wieder geöffnet. (Foto: Josef Vorlaufer).

Unter Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen und Sicherheitsabstände sowie vorerst noch mit eingeschränkten Parteienverkehrszeiten (Montag bis Freitag von 8 bis 11.30 Uhr und zusätzlich Dienstag von 13.30 bis 15.30 Uhr) werden ab Montag am Gesundheitsamt in der Heßstraße 6 (Haus C) grundsätzlich wieder alle Leistungen angeboten. Die Alkoholberatung vor Ort startet am 8. Juni, bis dahin erfolgt die Beratung weiterhin telefonisch.

„Die vergangenen Wochen waren gerade für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gesundheitsverwaltung eine besonders kräftezehrende und nervenaufreibende Herausforderung. Nicht zuletzt durch die professionelle Arbeit vor Ort können wir nun wieder zu einem annähernden Normalbetrieb übergehen“, bedankt sich Bürgermeister Mag. Matthias Stadler bei der Leiterin des Gesundheitsamtes Dr. Doris Schweitzer und ihrem Team.

Voranmeldung 

Um Wartezeiten zu vermeiden, wird weiterhin eine vorherige Terminvereinbarung telefonisch (02742/333 2515 bzw. 2517) empfohlen. Für die Buchung eines Termins ist zuerst eine Registrierung erforderlich. Der gebuchte Termin wird per E-Mail bestätigt. In der Nachricht sind nähere Informationen zur Erledigung des Anliegens enthalten. Diese Buchungsbestätigung ist zum Termin (ausgedruckt oder in elektronischer Form) mitzubringen. Selbstverständlich kann ein Termin auch telefonisch gebucht werden.

Zeckenimpfungen im Saal der Begegnung

Auch die Zeckenschutzimpfung wird ab 18. Mai wieder möglich sein: Jeden Montag von 9 bis 10.30 Uhr sowie jeden Donnerstag von 13 bis 14.30 Uhr im Saal der Begegnung, Gewerkschaftsplatz 2 (neben ÖGB-Haus) besteht die Möglichkeit, sich impfen zu lassen. Die Örtlichkeit bietet beste Voraussetzungen für die Einhaltung der Abstands- und Hygienemaßnahmen und ist für alle Bürgerinnen und Bürger durch die zentrale Lage in unmittelbarer Nähe des Hauptbahnhofs bestens erreichbar. Eine Voranmeldung ist bei der Zeckenimpfung nicht erforderlich, Impfausweis und Sozialversicherungsnummer sind mitbringen.

Anträge auf Vergütung Verdienstentgang

Für Anträge gemäß § 32 Epidemiegesetz auf Vergütung für den Verdienstentgang wurde ein eigenes Postfach eingerichtet antrag-epidemieg@st-poelten.gv.at; natürlich können Anträge auch weiterhin per Post eingebracht oder persönlich abgegeben werden (zu den vorerst geltenden Parteienverkehrszeiten von Montag bis Freitag 8 bis 11.30 Uhr und zusätzlich Dienstag von 13.30 bis 15.30 Uhr).

Knapp 1.000 Bescheide erlassen

Auch hinter verschlossenen Türen herrschte während der vergangenen Wochen Hochbetrieb: Die insgesamt 56 MitarbeiterInnen im Geschäftsbereich Gesundheit, Soziales und Umwelt haben sich die vergangenen Wochen entweder direkt vor Ort oder aus dem Homeoffice, um die Belange und Anliegen der BürgerInnen gekümmert. Das neunköpfige Team am Gesundheitsamt wurde tatkräftig durch fünf Studenten und drei Ärztinnen unterstützt.
Zu den zusätzlichen Aufgaben während der „Corona-Krise“ gehören die Betreuung der Hotline für gesundheitliche Fragen (7 Tage die Woche), die Abklärung von Verdachtsfällen sowie das Erlassen von Maßnahmen im Sinn des Epidemiegesetzes 1950.
Seit Beginn der „Corona-Krise“ wurden so insgesamt 985 Maßnahmenbescheide erlassen: Davon waren 793 Absonderungsbescheide und 111 Verkehrsbeschränkungen. Insgesamt gab es bisher 91 positiv bestätigte Covid-19 Fälle in St. Pölten. 76 davon sind bereits wieder genesen. Verstorben ist bisher ein Bürger der Stadt. Bis dato sind über 2.150 Testungen veranlasst worden (Stand 12.05.20).

Einhaltung der vorgeschriebenen Hygienemaßnahmen

Gleich ob Gesundheitsverwaltung oder andere Behördengänge – generell gilt: Bei Bürgeranliegen und Behördengängen ist die Möglichkeit der elektronischen, postalischen oder telefonische Abwicklung zu prüfen. Sollte dies nicht möglich sein bzw. bereits ein persönlicher Termin vereinbart worden sein, gelten folgende Regelungen:

  • Der Abstand von mindestens einem Meter einzuhalten.
  • Ein Mund- und Nasenschutz ist vorgeschrieben. Ausnahmen gelten für Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr sowie für  Personen, denen aus gesundheitlichen Gründen das Tragen nicht zugemutet werden kann.
  • In Räumlichkeiten 1 m Abstand zwischen allen Personen sowie die allgemeinen Hygienemaßnahmen (wie Händewaschen) einhalten.
  • Ansammlungen sind zu vermeiden