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Planungsstart für Leiner Stadtquartier im Zentrum von St. Pölten

Startschuss für das „Leiner Areal“ auf der Westseite des Rathausplatzes im Zentrum von St. Pölten. Das kooperative Verfahren zur Erlangung eines Bebauungskonzeptes, das bis zum Sommer von vier Architekturbüros erarbeitet werden soll, ist in diesen Tagen gestartet. Zwischen dem Rathausplatz und der Julius-Raab-Promenade entsteht ein attraktiver neuer Stadtteil.

Rathausplatz mit Möbelhaus Leiner. (Foto Franz Brück)
Neue Impulse für die Innenstadt soll ein umfassendes Projekt für das Leiner Areal am Rathausplatz bringen. (Foto Franz Brück)

Christoph Stadlhuber, CEO SIGNA REAL ESTATE AUSTRIA: “Das Projekt in St. Pölten ist uns eine Herzensangelegenheit, wir freuen uns, dass wir jetzt in die konkrete Planung eingestiegen sind. Die Corona-Krise hatte keine Auswirkungen auf den Planungsverlauf unserer Immobilien-Projekte. Wir sind voll auf Kurs.“

SIGNA gestaltet in St. Pölten, einer höchst aktiven Stadt im Bereich Kultur, Handel und Wohnungsmarkt, ein neues Quartier im Zentrum. Eine Stadt, die immer mehr an Attraktivität gewinnt und von ihrer Anbindung an Wien profitiert.

Vier Architekturbüros, Architekten Maurer&Partner ZT, Henke Schreieck Architek-ten ZT, SUPERBLOCK Ziviltechniker und g.o.y.a. Ziviltechniker haben Ende vergangener Woche im Rahmen einer als Videokonferenz abgehaltenen Konferenz Zielvorstellungen für das künftige Quartier diskutiert.

Im Fokus standen hierbei unter anderem die Themen Verkehr und Nachhaltigkeit. Nun werden in Workshops die Planungen vertieft. Vertreter der Stadtplanung St. Pölten, des Bauherrn SIGNA und weitere Experten begleiten die Architektenteams dabei. Bis zum Sommer soll die Qualität eines Vorentwurfs erreicht werden.

Stationärer Handel wichtig

Christoph Stadlhuber: „Wir bei SIGNA glauben an den stationären Handel und an die Innenstädte. Im Zuge der Quartiersentwicklung ist es wichtig urbane Flächen in einen neuen Kontext zu stellen und unterschiedliche Nutzungen inhaltlich miteinander zu verbinden. Letztendlich bauen wir für Menschen.“

Deshalb sind die optimierte Einbettung und Vernetzung des Areals inmitten des historischen Zentrums von St. Pölten mit den umliegenden Bebauungsstrukturen von zentraler Bedeutung.

„Diese Quartiersentwicklung und damit die Weiterentwicklung rund um das ehemalige „Leiner Areal“, ein Wahrzeichen St. Pöltens, hat großen Einfluss auf die Attraktivität und damit die weitere Belebung der Innenstadt. Wir setzen damit einen bedeutenden Impuls zur Untermauerung des Anspruches von St. Pölten, Leading Second City zu sein“, sagt Stadlhuber.

Wirtschaftliche Entwicklung in der Innenstadt

„Das Leiner-Projekt ist ein Schlüsselprojekt für die weitere Entwicklung unserer Innenstadt und einer der Garanten dafür, dass St. Pölten auch nach der Krise die positive wirtschaftliche Entwicklung fortsetzen kann“, unterstreicht auch Bürgermeister Matthias Stadler die Bedeutung des Projektes.

Konkret umfasst die Quartiersentwicklung eine rund 9.000 Quadratmeter große Grundstücksfläche zwischen Rathausplatz über den Roßmarkt bis zur Julius-Raab-Promenade zwischen Heitzlergasse und Heßstraße. Angestrebt ist ein Nutzungsmix aus Handel, Wohnen, Beherbergung und Veranstaltung. Während die denkmalgeschützten Bauteile entlang des Rathausplatzes erhalten bleiben, ist geplant, die dahinterliegenden Objekte abzubrechen. Die Verkaufsflächen in der Größenordnung von aktuell 17.000 Quadratmetern werden redimensioniert.

Neben der Neuausrichtung des Leiner Stammhauses ist die Errichtung von rund 150 Wohnungen geplant. Ein Hotel mit etwa 150 Zimmern, ein Konferenzzentrum und eine Tiefgarage komplettieren das breite Spektrum. Verläuft alles nach Plan könnte schon im Jahr 2021 mit dem Bau begonnen werden.

Über Signa Real Estate

Die vom österreichischen Unternehmer René Benko im Jahr 1999 gegründete SIGNA Gruppe ist eine privat geführte Investmentgesellschaft mit dem Fokus auf den Real Estate-, Retail- und Mediensektor. Die Gruppe ist einer der führenden europäischen Immobilieninvestoren mit einem Portfolio einzigartiger Assets in Premium-Lagen.

Mit einem laufenden Projektvolumen von 12 Milliarden Euro an zehn Standorten in Österreich, Deutschland, Italien, der Schweiz und Luxemburg ist die SIGNA Gruppe einer der bedeutendsten Immobilienentwickler. Sie ist einer der dominierenden Investoren in den attraktiven Immobilienmärkten deutschsprachiger Städte. In enger Zusammenarbeit mit den jeweiligen Kommunen setzt SIGNA Real Estate dabei auf nachhaltige Stadtentwicklung, zukunftsweisende Nutzungskonzepte und architektonische Einzigartigkeit. Anfang 2019 beschloss die SIGNA Gruppe, ihre Immobilienaktivitäten auf den US-Markt auszudehnen und erwarb das legendäre Chrysler Building in New York.

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