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Mit Musik durch die Corona-Krise

Der Musiker Martin Rotheneder (Soulitaire) veröffentliche am 27. März seinen neuen Song „I Know We Will Get There Anyhow", den er in der Quarantäne bei ihm zu Hause geschrieben und aufgenommen hat.

Martin
Rotheneder (Soulitaire) mit Gitarre. (Foto: Beneditk Weiss)
Martin Rotheneder (Soulitaire) präsentiert seine neue Single „I Know We Will Get There Anyhow". (Foto: Beneditk Weiss)

„Irgendwie werden wir’s schon schaffen“ ist wohl globaler Zweckoptimismus all jener, die derzeit in Selbstisolation und Quarantäne ausharren. In diesen ersten Tagen zuhause entstand auch der Song „I Know We Will Get There Anyhow" von Martin Rotheneder (Soulitaire).

Ein echter Stimmungsmacher

Besonders viel Optimismus versprüht er musikalisch, textlich geht Soulitaire-Kopf Martin Rotheneder dann noch eine Ebene tiefer. „Im ersten Refrain ist „I know we will get there anyhow“ noch kämpferische Überzeugung, beim zweiten Mal wird’s schon ein wenig mehr zum Mantra.“ Denn die gewohnheitsmäßige Flucht in aussichtsreiche Zukunftsvisionen wird schwierig „if we can’t know what’s past tonight“,
wie Soulitaire singt. „Aber eigentlich bin ich ein unverbesserlicher Optimist“.

Klanglich erinnert der gut groovende Song an eine moderne Mischung aus Wings und Stevie Wonder „bei der David Knopfler von den Dire Straits die Rhythmusgitarre spielt“ ergänzt der Songwriter schmunzelnd um eine persönliche Referenz. „Ich lasse mich beim Schreiben und Arrangieren sehr von meinem Instinkt leiten, und der hat mich diesmal in die Zeit meiner frühesten Kindheit Ende der 70er geführt, da gab’s auch viel Musik im Spannungsfeld zwischen Aufbruchstimmung und leichter Wehmut, das hat mich immer schon geprägt.“ Er wählt auch seine Instrumente danach, bleibt mit Akustik- und EGitarre, Bass, einem alten Synth-Soundmodul und programmierten Beats sehr klassisch - und dennoch verortet man dank seinem modernen Mix den Song ganz klar in 2020.

Videodreh mit dem Smartphone

Nicht nur der Song wurde Quarantäne-typisch zuhause im eigenen Studio produziert, auch das dazugehörige Musikvideo drehte er erstmals in den eigenen vier Wänden. „Auf Facebook gibt es derzeit eine Challange, wonach man ein Foto von sich posten solle, das
man sonst nie zeigen würde. Mich selbst beim Aufnehmen zu filmen ist für mich nicht ganz unähnlich, das ist ein sehr intimer und verletzlicher Prozess.“ Kamera und Videoschnitt blieben immerhin ganz in der Familie: „Meine Frau filmte mit dem iPhone - das erstaunliche Ergebnisse hervorbrachte - Severin Brunnbauer arbeitete einige Kilometer weiter am Videoschnitt und stand als Berater via Zoom-Konferenz virtuell zur Seite. Trotz der aktuell widrigen Umstände eine tolle Erfahrung!“.

Mit „I Know We Will Get There Anyhow“ veröffentlicht Soulitaire bereits die fünfte Single seit dem Debut-Album „I Believe In Rainbows“ und arbeitet hinter den Kulissen auch bereits an dessen Nachfolger. „Ich hatte eigentlich nicht vor, so schnell wieder eine Single rauszubringen“, erklärt Martin Rotheneder, der seit 2007 seine Musik am eigenen Label Violet Noise Records veröffentlicht, „doch diesen Song wollte ich unmittelbar mit den Menschen teilen mit der Hoffnung, ihnen die schweren Zeiten damit vielleicht für ein paar Minuten ein wenig erleichtern zu können.“

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