Wohnkunst in der Landeshauptstadt

Im Vorfeld der Kulturhauptstadtbewerbung wurde Bürgermeister Mag. Matthias Stadler eingeladen, die Kunst in den Wohnhausanlagen der gemeinnützigen Wohnungsgenossenschaft St.Pölten wieder einmal anzuschauen.
Foto: Josef Vorlaufer © Foto: Josef Vorlaufer
Obmann KommR Wilhelm Gelb, Künstler Andreas Herfert, Obmann-Stv. Anton Damböck und Bürgermeister Mag. Matthias Stadler beim neuen Schattenbaum in der Wohnhausanlage in der Handel-Mazzetti-Straße.

Gelb meint frei nach Jean Sibelius, dass Kunst eben eine Signatur der Zivilisation ist.

„Unsere Kunstprojekt in der Handel-Mazzetti-Straße ist wahrscheinlich St.Pöltens einziger ganzjähriger bunter „Schattenbaum“.
Neben diesen bunten Aspekten hat die Kunst auch den Sinn, wesentliche zivilisatorische Entwicklungen ästhetisch, abstrakt festzuhalten“.

Das Kunstprojekt zu einer dieser Errungenschaften, nämlich die Herstellung der öffentlichen Wasserleitung in St.Pölten durch Bürgermeister Hubert Schnofl, der auch Mitbegründer unserer Genossenschaft war, befindet sich in der Strohmayrstraße/Josefstraße.

Es ist seit vielen Jahrzehnten schon eine Art Tradition, den Bewohnern der Wohnungen der St.Pöltner Wohnungsgenossenschaft so quasi im Unterbewusstsein die Ästhetik der Kunst, vor allem auch die positive suggestive Kraft der bunten Farben zu bieten.

Gerade in unseren Breiten, wo man mindestens 6-8 Monate eigentlich nicht im Sonnenschein bzw. bei Tageslicht nach getaner Arbeit nach Hause kommt, sondern in der Dämmerung oder überhaupt bei winterlich grauen Verhältnissen, sollen die Mitglieder der Genossenschaft und BesucherInnen „frühlingshafte Farbtupfer“ empfangen.