Kleider als Statement für Selbstbestimmung

Drei junge Künstler haben gemeinsam Kleider entworfen, die dem Betrachter vermitteln sollen: "Rühr mich nicht an".

Peter Rauchecker © Peter Rauchecker
Die Blütenkleider gibt es bunt oder

Siegwurz, das Symbol für Unverwundbarkeit, Magnolie für die Unschuld und die beständige Iris zieren den Stoff des eleganten Kleides. "Die aus dem Hintergrund alles andere überwachsende Pflanze namens Rühr-mich-nicht-an ermahnt: offenes Zurschautragen berechtigt niemanden, die 'Motive' zu berühren", erklären Irina Hofer, Lisbeth Habusta und Peter Rauchecker.
Ein Jahr lang arbeiteten die drei JungunternehmerInnen an ihren "Floraphile"-Kleidern, deren Stoff übersät ist mit Blüten, die darauf aufmerksam wollen, dass Frauen selbstbestimmt sind.
Künstlerin Lisbeth Habusta hat die Blumenmotive handgemalt, Fotograf Peter Rauchecker war für die Digitalisierung verantwortlich, das in Europa gedruckte Stoffmuster arrangierte man zu dritt in aufwendiger Kleinstarbeit. Für die Schnitte zeichnet die Designerin Irina Hofer verantwortlich.
Für Kundinnen werden die Baumwollkleider individuell hergestellt, als bodenlanges Abendkleid oder knielanges Sommerkleid.
Info unter irinahofer.com

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