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Biomüll

Foto: pixabay
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Wie entsorgen Sie Ihren Biomüll?

Für die Entsorgung von Biomüll gibt es zwei Alternativen

  • Biotonne
  • Eigenkompostierung

Biotonne

Die in der Biotonne gesammelten Abfälle werden auf einer Kompostanlage zu Kompost verwertet.

Bitte in die Biotonne

  • Obst- und Gemüseabfälle
  • Eierschalen Gartenabfälle (Laub, Gras, zerkleinerte Zweige, zerkleinerte Äste), Pflanzen
  • Haare, Federn, Kleintiermist
  • Verdorbene Lebensmittel (ohne Verpackung), Speisereste
  • Tee- und Kaffeesud (samt Filterpapier und Teebeutel)
  • saugfähige Haushaltspapiere

Das gehört nicht in den Bioabfall

  • Hygieneartikel
  • Babywindeln
  • Kunststoffverpackungen
  • Milch- und Getränkeverpackungen
  • Metallverpackungen
  • Katzenstreu (sofern nicht kompostierbar)
  • Staubsaugerbeutel, Kehricht
  • Kohle-, Koks- und sonstige Asche
  • Nähabfälle
  • Gummi
  • Leder
  • Styropor
  • Zellophan
  • Problemstoffe (z.B. Speiseöle)
  • Glas, Bauschutt
  • flüssige Speisereste (Suppen, Saucen, Öle und Marinaden)

Mülleinstecksäcke

Sie erhalten die Mülleinstecksäcke beim Wirtschaftshof, Weiterner Straße 40, in der Zeit von 06.00 bis 14.00 Uhr.

80 Liter 1 Euro
120 Liter 1,20 Euro
240 Liter 1,70 Euro

Hier finden Sie die Abfuhrpläne und Müllgebühren für die Biotonne 

Eigenkompostierung

Eigenkompostierung hat viele Vorteile: es entsteht wertvoller Dünger, der den Boden verbessert. Sie sparen damit nicht nur beim Dünger, sondern auch bei ihren Müllgebühren.

Tipps für die Kompostierung

Geben Sie Küchen- und Gartenabfälle gemischt auf Ihren Komposthaufen bzw. in einen Kompostbehälter. Gekochte Lebensmittel bitte immer im Kompost eingraben oder gut abdecken, dies verhindert ungebetene Gäste. Eher feuchtes als nasses Material verwenden. Zwischendurch Strukturmaterial (zerkleinerte Zweige, gehäckselter Baum- und Strauchschnitt, Reisig, Stroh) verwenden.

Strukturmaterial fördert die Luftzufuhr im Kompost und verhindert Fäulnis. Bei zu trockenem Material etwas nachwässern. Ist der Komposthaufen nass, wird die Beimischung von Trockenmaterial fällig. Der Kompostplatz benötigt einen windgeschützten, schattigen Ort in der Nähe des Hauses. Schützen Sie den Komposthaufen vor Nässe und Austrocknung mit einem Mantel aus Gras, Erde, Stroh oder Vlies. Das Umsetzen des Komposts fördert die Verrottung. Ein gut angelegter Komposthaufen bildet keine schlechten Gerüche.

Tipp

Bei optimalen Bedingungen verarbeiten die Bodenlebewesen (Bakterien, Pilze, Würmer) Ihren Küchenabfall in sechs bis zwölf Monaten zu reifem und wachstumsförderndem Kompost.

Tipp

Aus Grünabfall wird Humus für den Garten. Alles Wissenswerte erfahren Sie im Kompostblatt.

Bitte beachten Sie

Biomüll darf nicht über die Restmülltonne entsorgt werden! Weitere Hinweise über Abfalltrennung finden Sie im Trenn-ABC.

 

 

Für Rückfragen zum Thema wenden Sie sich bitte an:

Abfalltelefon