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Ausstellung „Metamorphose“ im NÖDOK eröffnet

Die Ausstellung „Metamorphose – Nikolaus Moser“ wurde am Donnerstag, den 25. Jänner um 18 Uhr im NÖDOK (Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten) eröffnet. 

Cavalluccio,2007; Öl auf Leinwand, 40 x 40 cm (Foto: Sandra Oblak)
Cavalluccio,2007; Öl auf Leinwand, 40 x 40 cm (Foto: Sandra Oblak)

Sein Verhältnis zur Farbe ist ebenso vital und sinnlich wie differenziert und auf das Freispielen von Möglichkeiten bedacht, die Farbe nicht nur als gestalterisches Mittel, sondern auch vom Künstler freigesetzte und erweckte Materie beinhalten. Die Nuancen, die der Maler dabei im Sinne von Rhythmen, Schwingungen und Kontrasten aktiviert, stehen für eine große Bandbreite von Empfindungen. Assoziativ aufgegriffen, bilden viele von ihnen Einstiegshilfen für den Betrachter, dem im intelligenten Ausloten der Werke auch die entscheidende Rolle des Mitakteurs zukommt.

Nikolaus Moser arbeitet periodisch, zyklisch und macht nach Abschluss einer Werkgruppe gerne größere Pausen. Er bevorzugt eine Vorgangsweise, die Inspiration und Tagesverfassung zu nutzen versteht und dabei unter Beweis stellt, dass seine Art bildnerischer Umsetzung zwingend das Ausschöpfen künstlerischer Möglichkeiten in Korrespondenz zueinander herausfordert. Ein Werkblock seiner Arbeiten mit und auf unterschiedlichen Papieren unterstreicht neben der Vielschichtigkeit im handwerklichen Prozess das Prinzip künstlerischer Überarbeitung und Transparenz. Ein derartiges "Work in Progress" bewährt sich im einzelnen Beispiel sowie in der Gesamtheit seiner Arbeiten.

Ein "Hymnus der Farbe" wird in Nikolaus Mosers Ölbildern angestimmt. Die Begeisterung für klare, reine Farbklänge bricht sich darin Bahn, aber immer bedrängt, angegriffen und gefährdet durch hereindrohendes Schwarz, durch Abmischungen mit einem Weiß, durch "Verunreinigungen" fremdartiger Einsprengsel, welche immer wieder die Frage nach dem räumlichen Vorne und Hinten, nach der zuerst aufgetragenen Schicht und dem, was als Konterpart dazugekommen ist, aufwerfen. In seinen Bildern gibt es nur ein Thema: den klaren Farbklang und ein unendlich weiter Horizont an Veränderungen.

Die Ausstellung zeigt einen Überblick über sein Schaffen.

Zur Ausstellung sprechen: Dieter Ronte, Kunsthistoriker & Hans Peter Haselsteiner, Kunstsammler

Die Ausstellung ist bis 3. März 2024 im NÖDOK (Prandtauerstraße 2, 3100 St. Pölten) zu sehen.

Öffnungszeiten (ab 26. Jänner): Mittwoch bis Sonntag 10 bis 17 Uhr, Eintritt frei.

Einladung zur Ausstellungseröffnung als Download

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