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Festivalsommer – made in stp

Neben dem Frequency hat St. Pölten auch hausgemachte Musikfestivals der Extraklasse im Angebot. Es warten in der schönsten Jahreszeit Konzerthighlights mit Blues, Jazz, Barockmusik und heimischen Acts.

Musiker mit Gitarre auf der Bühne. (Foto: Klaus Engelmayer)
Hochkarätige internationale Acts und regionale Artists - wie hier am Bild Matthias Nimpfer - sind heuer wieder auf den Bühnen in der Stadt zu bewundern. (Foto: Klaus Engelmayer)
Musiker mit Gitarre auf der Bühne. (Foto: Klaus Engelmayer)
Hochkarätige internationale Acts und regionale Artists - wie hier am Bild Matthias Nimpfer - sind heuer wieder auf den Bühnen in der Stadt zu bewundern. (Foto: Klaus Engelmayer)

Den Start macht am 11. Juni das Barockfestival, bevor Bluesfestival und MUSIK.STP-Festival Ende Juli am See gastieren. Den Abschluss bildet das Jazz im Hof-Festival im August.

Bürgermeister Matthias Stadler hält dazu fest: „Neben internationalen Größen, setzen wir in St. Pölten besonders auf qualitativ hochwertige Formate mit regionalem Background. Hier ist für jeden und jede etwas dabei.“ Das Stadtoberhaupt präzisiert: „Es ist die Mischung aus etablierten Konzerten mit breiter Anhängerschaft und neuen, innovativen Konzepten mit reger St. Pöltner Beteiligung.“

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Gemeinsam begutachteten die OrganisatorInnen mit Künstlern und Sponsoren bereits eine Location für den Festivalsommer: Den barocken Innenhof des Stadtmuseums. (Foto: Arman Kalteis)

Barockfestival: „In Music We Trust“

Die 16. Ausgabe des Barockfestival St. Pölten lässt auch 2022 nichts unversucht, die beflügelnde und friedenstiftende Wirkung von barocker und zeitgenössischer Musik unter das Publikum zu bringen. Artist in Residence 2022 ist der Lautenist Thomas Dunford, der sowohl solo als auch mit dem gefeierten Countertenor Iestyn Davis und dem jungen wie brillanten Ensemble Jupiter auf der Bühne steht.

Von 11. bis 24. Juni treffen beim Barockfestival St. Pölten viele Musikkulturen aufeinander, um sich gegenseitig zu neuen Stilen und Musikformen zu inspirieren. „Musik und Konzerte sind Investitionen in menschliches Wohlbefinden“, ist Caroline Berchotteau überzeugt. Die künstlerische Leiterin des Barockfestival St. Pölten stellt das diesjährige Festival unter das Motto musikalischer Vielfalt. „Ich möchte mit dem diesjährigen Titel ‚In Music We Trust‘ und dem Programm darauf aufmerksam machen, wie relevant Musik für das öffentliche Leben und eine bunte Kulturlandschaft ist. Musik kann Brücken zwischen verschiedenen Lebensformen und Kulturen bauen und den Frieden zwischen Menschen fördern. Davon bin ich überzeugt“, so Berchotteau.

Weitere Informationen und Tickets gibt es unter www.barockfestival.at.

MUSIK.STP-Festival geht in die zweite Runde

Nach einem ausverkauften ersten „FeSTPval“ 2021 bittet die Dachmarke MUSIK.STP erneut eine Auswahl der kreativen St. Pöltner Musikszene vor den Vorhang. Mit dabei sind am 29. Juli - und damit bereits einen Tag vor dem beliebten Bluesfestival - zehn Acts, die am Ratzersdorfer See Pop, Reggae, Rock und Drum & Bass servieren.

„Bereits im Vorjahr war klar, dass nach dem ausverkauften Festival-Debüt mit 750 begeisterten BesucherInnen nicht Schluss sein kann - ein Erfolg, der mit Acts ausschließlich aus St. Pölten gelang“, waren sich Bürgermeister Stadler und Festival-Organisator Martin Rotheneder schnell einig. Bald formierte sich ein Nachfolge-Line-Up, das sich mehr als sehen lassen kann: Jangoony, Jotu Jeu, die drei Soloartists Malvin, Liv & NIXISFIX, Lukascher (feat. Criso), Nucleus Mind, Olivia Goga, Spritzweinmafia, The Zsa Zsa Gabor’s sowie Late Night-Act Dossa & Locuzzed (Viper). Damit wird das Scheinwerferlicht für die St. Pöltner Musik-Landschaft noch heller aufgedreht. „Wir waren im Vorjahr schon überwältigt vom großen Interesse an den gänzlich aus St. Pölten stammenden Acts, umso mehr freuen wir uns auf einen großartigen Festivalabend dieses Jahr“, zeigen sich Initiator Alfred Kellner sowie die Organisatoren Martin Rotheneder und Wolfgang Matzl optimistisch.

Eine ausgewogene Mischung aus etablierten Bands und Senkrechtstartern sowie einen Ausflug durch verschiedenste Genres der Unterhaltungsmusik gibt es am 29. Juli ab 16 Uhr live bzw. alles Wissenswerte dazu ab sofort unter www.musikstp.info. Tickets gibt's hier

Der Blues ist zurück

Fand das Bluesfestival pandemiebedingt in den beiden vergangen Jahren etwas später statt, wird es heuer wieder Ende Juli über die Bühne gehen. Am Samstag, 30. Juli, findet die bereits 19. Auflage des legendären Festivals auf der Bühne am Ratzersdorfer See statt: Mit einem Line-Up rund um die Mojo Blues Band von Mitorganisator Charlie Furthner, das die Herzen der Fans höherschlagen lässt. Mit dabei sind The Hoodoo Men feat. Lareeze, die Mika Stokkinen Band sowie Douglas Linton & the Plan Bs.

„Dass wir im kommenden Jahr zwei Dezennien Blues in St. Pölten feiern werden, ist ein deutliches Zeichen dafür, wie sehr sich die Landeshauptstadt auch in der Musikszene einen Namen gemacht hat“, so Bürgermeister Matthias Stadler. „Dieses Festival bringt Jahr für Jahr internationale Gäste nach St. Pölten. Es kommen ja nicht nur Fans aus der Stadt oder aus Niederösterreich sondern aus Deutschland, Italien, Ungarn, ja sogar aus Holland für diesen einen Tag zu uns“, weiß Michael Bachel vom städtischen Veranstaltungsservice.

Tickets gibt es im Vorverkauf ab Ende Juni unter www.oeticket.com, im VAZ St. Pölten, in der Sparkasse NÖ Mitte West AG in der Domgasse und im Tourismusbüro am Rathausplatz 1.

Drei Tage jazziges Klangpanorama im Hof

Klangvolle Namen der internationalen Jazzszene sorgen neben aufstrebenden Stars von 18. bis 20. August für unvergessliche Konzerterlebnisse in St. Pölten.

Seit 2010 ist dieses Festival ein Fixtermin im Kalender und wird auch heuer wieder zu begeistern wissen. Eröffnet wird das Jazz im Hof-Festival St. Pölten am Donnerstag, 18. August, von zwei Ausnahmekönnern des jungen europäischen Jazz: die Französin Camille Bertault und der Österreicher David Helbock erkunden das unermesslich wundersame Spielfeld des Jazz. Sie ist Frankreichs „Rising Star“ des Jazzgesangs und der Österreicher einer der interessantesten Pianisten des Kontinents.

Das zweite Konzert am Eröffnungsabend ist ein starkes Lebenszeichen aus der aktuellen tschechischen Jazzszene. Kennengelernt hat die Künstlerische Leiterin des Jazz im Hof das Trio vergangenes Jahr bei einem „Jazz Showcase“ in St. Pöltens Partnerstadt Brünn: „Tomáš Liškas sorgt mit „Invisible World“ für reife, originäre Musik und verbindet Elemente aus Modern Jazz und Kammermusik mit Anklängen an Flamenco und mediterranen Musikstilen“, freut sich Caroline Berchotteau auf die Neuentdeckung. Geige, Akkordeon, Bass und Perkussion finden hier perfekt zusammen. Auch die folgenden Tage sind nicht weniger ereignisreich – etwa mit Renaud Garcia-Fons und seinem Quartett „La Luna de Seda“, das gesamte Line-Up und Karten gibt es bei www.oeticket.com.

Die Konzerte finden im Barockgarten des Stadtmuseums bzw. bei Schlechtwetter im Frei:raum statt.