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Frequency rockt wieder in St. Pölten

Von 16. bis 18. August wird St. Pölten wieder zum Nabel der europäischen Festival-Szene.
Veranstalter Harry Jenner präsentierte am 25. Jänner 2012 in einer Pressekonferenz die Headliner, die auch heuer wieder 45.000 Personen täglich in die Landeshauptstadt locken sollen.

St. Pöltens Bürgermeister Mag. Matthias Stadler betont die Bedeutung des Festivals für St. Pölten: „Mit dem Frequency ist St. Pölten der Turnaround beim Image gelungen. Hier ist was los; Da treffen sich junge Leute! St. Pölten profitiert aber auch wirtschaftlich. Umgekehrt hat der Veranstalter seinen Vorteil: Nirgendwo gibt es eine bessere Location für so ein Festival. Das genießen die Besucher jedes Jahr. St. Pölten ist auch heuer gerüstet, um tausende jugendliche Musik-Fans aus Österreich und allen benachbarten Ländern zu empfangen.“

Mehrere Millionen Umwegrentabilität

Zum Zeitpunkt des Festivals sind in St. Pölten und dem Umland alle Hotels ausgebucht und vor allem der Lebensmittelhandel profitiert. Ein Festival wie das Frequency mit fast 50.000 Besuchern pro Tag ergibt eine Umwegrentabilität von mehreren Millionen Euro.

Hoher Werbewert

Die Medienpräsenz der Stadt zum Zeitpunkt des Frequency hat einen enormen Werbewert, der in dieser Form nicht finanzierbar wäre. In den Berichten wird St. Pölten als lebens- und liebenswerte Stadt, in der generell viel los ist, dargestellt. Das wirkt sich positiv und nachhaltig aus.

Gute Zusammenarbeit

Die Zusammenarbeit zwischen den Behörden, einzelnen Institutionen der Stadt, den Blaulichtorganisationen und dem Veranstalter funktioniert reibungslos. Vor- und Nachbesprechungen optimieren laufend das Veranstaltungskonzept. Die Erfahrungen und das Know-how können bei anderen Großveranstaltungen eingesetzt werden.

Green Camping forcieren

Im vergangen Jahr wurde erstmals das Konzept „Green Camping“ umgesetzt. Etwa 1.000 Jugendliche zeigten, dass Festival und Ökologie zusammenpassen. „Der Bereich der Green-Camper soll auf jeden Fall ausgebaut werden und wir müssen auch die bewusstseinsbildenden Maßnahmen zur Müllvermeidung weiter forcieren“, gibt Stadler die Richtung vor. Es sei jedoch auch „wichtig, dass die Besucher selbst dafür Initiative zeigen, die angebotenen Maßnahmen in Anspruch nehmen und an die Umwelt und das Umfeld denken“, so der Aufruf vom Bürgermeister.

Die vom Lebensministerium herausgegebenen Richtlinien für „Green Events“ werden vom Veranstalter bereits umgesetzt und eingehalten.
Ziel für 2012 ist es, die Müllmengen (ca. 250 t) zu reduzieren und die Abfälle noch besser und rascher zu sammeln. Unterstützt wird dieses Bestreben auch von ungewöhnlichen, aber wirksamen Ideen: So haben sich Heuwender und Müllsauger bestens bewährt.
Abgenommen durch:
Die Redaktion
Stand: 25.01.2012