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Winter und Valentin am Markt

Schon seit Jahresbeginn herrschen strenge Minusgrade auch auf den St. Pöltner Märkten.
Aber obwohl in der "Winterpause" weniger Marktbeschicker ihre Waren anbieten als in der Hauptsaison finden sich viele St. Pöltner auf dem Markt ein um sich mit regionalen "Wintersaisonprodukten" wie Fleisch und Fleischwaren, Fischen, Brot, Sauerkraut und Salaten, Käse, Most, Säften und Wein, Äpfel, Karotten, Kartoffeln usw. einzudecken.
Viele unermüdliche Marktbeschicker trotzen mit mehreren Schichten warmer Kleidung, Handschuhen, Kopfbedeckung und dicken Winterschuhen im "Zwiebellook" der Kälte. Einige verwenden sogar beheizbare Stiefel und Handschuheinlagen oder stellen sich auf Styroporplatten, um sich einigermaßen vor der Kälte zu schützen. Auch ein heißer Glühwein kann die bittere Kälte manchmal erträglich machen.
Besonders wichtig ist es jetzt die angebotenen Waren vor der Kälte zu schützen. So werden die meisten Produkte im vorgewärmten Auto gelagert und nur zum Verkauf aus dem Wagen genommen.
Auch mit Decken und Abdeckplanen wird das angebotene Gemüse vor dem Einfrieren bewahrt.
Besonders empfindlich sind Erdäpfel und Blattgemüse, Wein hält bis zu Temperaturen um max. minus 10 ° C, dann wird er ungenießbar, bei Schnaps gibt es da keine Probleme.

Ein farbenfroher Lichtblick in dieser düsteren Zeit ist immer wieder der Valentinstag. Die ersten Frühlingsboten, wie Schneeglöckchen, Märzenbecher, Tulpen, Narzissen oder Rosen erfreuen das Auge und sind wie die selbstgebackenen Mehlspeisen in Herzform, Kokosbusserl oder Gebäckblumen eine nette Aufmerksamkeit für Ihre Liebsten.
Einem zwar frostigen, aber trotzdem kommunikativen Marktbesuch und –einkauf steht daher nichts mehr im Wege.
Abgenommen durch:
Märkte und Lebensmittel
Stand: 29.1.2010